Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen

  • Artikel 1 Identität des Unternehmers
  • Artikel 2 Definitionen
  • Artikel 3 Geltungsbereich
  • Artikel 4 Der Vertrag
  • Artikel 5 Das Angebot
  • Artikel 6 Der Preis
  • Artikel 7 Bezahlung
  • Artikel 8 Widerrufsrecht bei Lieferung von Produkten
  • Artikel 9 Widerrufsrecht bei Lieferung von Dienstleistungen
  • Artikel 10 Kosten im Fall eines Widerrufs
  • Artikel 11 Ausschluss des Widerrufsrechts
  • Artikel 12 Dauertransaktionen
  • Artikel 13 Lieferung und Ausführung
  • Artikel 14 Garantie
  • Artikel 15 Konformität
  • Artikel 16 Beschwerderegelung
  • Artikel 17 Ergänzende oder abweichende Bestimmungen
  • Artikel 18 Änderung der allgemeinen Bedingungen Stiftung Webshop Gütesiegel
  • Artikel 19 Anwendbares Recht

Artikel 1 – Identität des Unternehmers

REXTRO handelnd unter dem Namen ketox24.de

An der Kleinbahn 18
41334 Nettetal
Handelskammer 67256562
MwSt.-Identnr.: 856899148B01
Tel: +31 20 808 5391 (DE / AT / CH)

Bitte beachten Sie, dass dies keine Absenderadresse ist. Ein an diese Adresse gesendetes Paket wird nicht gutgeschrieben. Befolgen Sie die Rücksendeanweisungen wie in den allgemeinen und Rückgabebedingungen beschrieben

Artikel 2 – Definitionen
In diesen Bestimmungen wird verstanden unter:

1. Unternehmer: die natürliche oder Rechtsperson, die Mitglied der Stiftung Webshop Gütesiegel ist und Verbrauchern Produkte und/oder Dienstleistungen auf Abstand anbietet;
2. Verbraucher: die natürliche Person, die nicht in der Ausübung eines Berufes oder Betriebes handelt und mit dem Unternehmer einen Fernabsatzvertrag geschlossen hat;
3. Technik zur Kommunikation auf Abstand: Mittel, das zum Schließen eines Vertrages genutzt werden kann, ohne, dass Verbraucher und Unternehmer physisch in Nähe des anderen sind, wie (aber nicht beschränkt auf) per Fax, Telefon und Internet;
4. Fernabsatzvertrag: ein Vertrag, bei dem im Zuge eines vom Verkäufer oder Dienstleister (Unternehmer) organisierten Verkaufssystems zum Verkauf oder zur Dienstleistung auf Abstand von Produkten und/oder Diensten, bis zum Schließen des Vertrages ausschließlich Gebrauch gemacht wird von einer oder mehreren Techniken zur Kommunikation auf Abstand;
5. Widerrufsrecht: die Möglichkeit für den Verbraucher, um innerhalb der Bedenkzeit vom Fernabsatzvertrag abzusehen;
6. Bedenkzeit: der Zeitraum, in dem der Verbraucher sein Widerrufsrecht nutzen kann;
7. Tag: Kalendertag;
8. Dauertransaktion: ein Fernabsatzvertrag mit Bezug zu einigen Produkten und/oder Diensten, wovon die Liefer- und/oder Abnahmeverpflichtung über einen längeren Zeitraum verteilt ist;
9. Nachhaltige Datenträger: jedes Mittel, das der Verbraucher oder Unternehmer dazu befähigt, Informationen, die an ihn/sie persönlich gerichtet sind, auf eine Weise zu speichern, die zukünftige Einsicht und unveränderte Reproduktion der gespeicherten Informationen ermöglicht.

Artikel 3 – Geltungsbereich
1. Diese allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für jeden geschlossenen Fernabsatzvertrag zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher und für jedes Angebot des Unternehmers. 2. Bevor der Fernabsatzvertrag geschlossen wird, stellt der Unternehmer dem Verbraucher den Text dieser allgemeinen Bedingungen zur Verfügung. Wenn es nicht möglich ist, diese allgemeinen Bedingungen vorher zur Verfügung zu stellen, wird der Unternehmer vor Abschluss des Fernabsatzvertrages angeben, dass der Verbraucher die allgemeinen Bedingungen einsehen kann und dass diese auf Anfrage des Verbrauchers so schnell wie möglich gratis zugeschickt werden. Der Text dieser allgemeinen Bedingungen kann dem Verbraucher auch auf elektronische Weise zur Verfügung gestellt werden, sodass diese vom Verbraucher einfach auf einem nachhaltigen Datenträger gespeichert werden können. Wenn dies nicht möglich ist, wird vor Abschluss des Fernabsatzvertrages angegeben, wo man die allgemeinen Bedingungen auf elektronischem Weg einsehen kann und dass diese auf Anfrage des Verbrauchers auf elektronischem Wege oder auf andere Weise gratis zugesandt werden. 4. Falls neben diesen allgemeinen Bedingungen außerdem bestimmte Produkt- und Dienstbedingungen gelten, ist der zweite Absatz von gleicher Gültigkeit und der Verbraucher kann sich, falls es um gegensätzliche (allgemeine) Bedingungen geht, immer auf die gültige Bestimmung berufen, die für ihn/sie am günstigsten ist.

Artikel 4 – Der Vertrag
1. Der Vertrag entsteht zu dem Zeitpunkt, da der Verbraucher das Angebot akzeptiert und die daran verbundenen Anforderungen erfüllt, wobei die Bestimmungen von Absatz 6 dieses Artikels in Acht genommen werden müssen. 2. Der Unternehmer bestätigt direkt auf elektronischem Weg, dass er die Annahme des Angebots erhalten hat, falls der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege akzeptiert. Bis zum Moment, in dem der Erhalt dieser Angebotsannahme vom Unternehmer nicht bestätigt wurde, kann der Verbraucher den Vertrag auflösen. 3 Der Unternehmer trifft passende technische und organisatorische Maßnahmen zur Sicherung der elektronischen Übertragung von Daten für den Fall, dass der Verbraucher das Angebot auf elektronischem Wege akzeptiert. Der Unternehmer wird passende Sicherheitsmaßnahmen beachten, falls der Verbraucher auf elektronischem Wege bezahlen kann. Im Zuge dessen wird der Unternehmer für eine sichere Webumgebung sorgen (KetoX24.de nutzt ein SSL Zertifikat)
4. Dem Verbraucher wird der Unternehmer beim Produkt oder der Dienstleistung die folgenden Informationen mitsenden, schriftlich oder auf solche Art, dass diese vom Verbraucher auf eine zugängliche Art auf einem nachhaltigen Datenträger gespeichert werden können:
a. die Besucheradresse des Firmensitzes des Unternehmens, an die der Verbraucher seine Beschwerden richten kann;
b. die Bedingungen zur Kündigung des Vertrages, falls der Vertrag eine Dauer von mehr als einem Jahr hat oder für unbestimmte Zeit gilt.
c. die in Artikel 5 Absatz 3 aufgenommenen Daten, es sei denn der Unternehmer hat dem Verbraucher diese Daten bereits vor Ausführung des Vertrages zukommen lassen;
d. die Information über Garantien und Services nach dem Kauf;
e. die Bedingungen und die Weise worauf der Verbraucher sein Widerrufsrecht nutzen kann oder eine deutliche Mitteilung bezüglich dem Ausschluss des Widerrufsrechts;
5. Die Bestimmungen in Absatz 4 gelten nur für die erste Lieferung, falls sich der Unternehmer zur Lieferung einer Reihe von Produkten oder Dienstleistungen verpflichtet hat;
6. Der Unternehmer kann sich (innerhalb der gesetzlichen Grenzen) darüber informieren, ob der Verbraucher seine Zahlungsverpflichtungen erfüllen kann, als auch über die Fakten und Faktoren, die für einen verantwortungsbewussten Abschluss eines Fernabsatzvertrages notwendig sind. Falls der Unternehmer auf Grund dieser Nachforschung gute Gründe hat, den Vertrag nicht zu schließen, ist er dazu berechtigt unter Angabe von Gründen eine Bestellung oder Anfrage zu verweigern oder an die Ausführung besondere Bedingungen zu stellen.

Artikel 5 – Das Angebot
1. Der Unternehmer wird es ausdrücklich vermerken, falls ein Angebot eine beschränke Gültigkeitsdauer hat oder mit Bedingungen verbunden ist.
2. Das Angebot umfasst eine komplette, präzise und detaillierte Beschreibung der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen, sodass der Verbraucher das Produkt/den Dienst gut beurteilen kann. Falls bei dem Angebot Abbildungen genutzt werden, müssen diese wahrheitsgetreue Abbildungen der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen sein. Deutliche Irrtümer oder Fehler im Angebot, wobei für einen Verbraucher direkt deutlich sein kann, dass es sich um einen Irrtum oder Fehler handelt, binden den Unternehmer nicht.
3. Bei einem Angebot vermerkt der Unternehmer auf deutliche Weise, was die Rechte und Pflichten eines Verbrauchers sind, falls das Angebot angenommen wird. Wichtig dabei sind:
– der Preis, inklusive Steuern;
– Lieferkosten, falls zutreffend;
– Art und Weise, worauf der Vertrag geschlossen wird und wie der Verbraucher diesen zustande bringen kann;
– Lieferart, Zahlung oder Ausführung des Vertrages;
– die Art und Weise, worauf sich der Verbraucher vor Vertragsabschluss über von ihm nicht gewollte Handlungen informieren kann, als auch die Weise, auf die er diese reparieren kann, bevor der Vertrag zustande kommt;
– die eventuellen Sprachen, auf denen der Vertrag, neben Deutsch, geschlossen werden kann;
– der Verhaltenscode, dem sich der Unternehmer unterworfen hat und die Art, auf die der Verbraucher diesen Verhaltenscode auf elektronische Weise einsehen kann;
und
– die minimale Dauer des Fernabsatzvertrages im Falle eines Vertrages, der sich auf eine fortdauernde oder periodische Lieferung von Produkten und Diensten bezieht.
– die eventuelle Gültigkeit des Widerrufsrechts;
– falls der Vertrag nach Abschluss archiviert wird, auf welche Weise dieser vom Verbraucher eingesehen werden;
– die Höhe des Tarifs zur Kommunikation auf Abstand, falls die Kosten der Nutzung der Kommunikationstechnik auf Abstand auf einer anderen Basis als dem Basistarif berechnet werden;
– Frist zur Annahme des Angebots oder Zeitraum der Auszeichnung des Preises;
– Der Unternehmer haftet nicht für Schäden aus falscher Nutzung seiner Produkte.

Artikel 6 – Der Preis
1. Alle Preise von angebotenen Produkte oder Dienstleistungen gelten inklusive MwSt. Im Angebot dürfen keine verborgenen Kosten wie Steuern (MwSt.), Verpackungs- oder Versandkosten enthalten sein. Falls diese Kosten zutreffen, müssen Sie deutlich beim Angebot vermerkt werden.
2. Die Preise der angebotenen Produkte und/oder Dienstleistungen werden während der im Angebot mitgeteilten Gültigkeitsdauer nicht geändert, ausgenommen Preisänderungen als Folge von Änderungen in MwSt.-Tarifen.
3. Falls es um Produkte oder Dienstleistungen geht, deren Preise an Schwankungen auf dem Finanzmarkt verbunden sind, worauf der Unternehmer keinen Einfluss hat, kann der Unternehmer, in Abweichung des vorigen Absatzes, das Produkt/ die Dienstleistung mit variablen Preisen anbieten, falls vom Unternehmer beim Angebot deutlich vermerkt wird, dass Preisschwankungen entstehen können und dass die Preise Richtpreise sind.
4. Preiserhöhungen innerhalb von drei Monaten nach Vertragsschließung sind nicht erlaubt, es sei denn es ist die Folge von gesetzlichen Regelungen oder Bestimmungen.
5. Preiserhöhungen nach drei Monaten nach Vertragsschluss sind nicht erlaubt, es sei denn der Unternehmer hat bedingt, dass diese die Folge gesetzlicher Regelungen und Bestimmungen sind oder der Verbraucher die Möglichkeit hat, den Vertrag zum Zeitpunkt zu kündigen, in dem die Preiserhöhung stattfindet.

Artikel 7 – Bezahlung
1. Die vom Verbraucher verschuldeten Beträge müssen, falls nichts Anderes abgesprochen wurde, innerhalb von vierzehn Tagen nach Lieferung der Ware oder im Fall eines Dienstleistungsvertrages, innerhalb von 14 Tagen nach Abgabe der Schriftstücke, die sich auf die Dienstleistung beziehen, beglichen werden.
2. Falls ein Fall von Nichtzahlung oder Zahlungsausfall durch den Verbraucher vorliegt, kann der Unternehmer, falls dies nicht gesetzlich beschränkt ist, dem Verbraucher vernünftigerweise gemachte Kosten in Rechnung stellen, falls dem Verbraucher vorher diese Information mitgeteilt wurde.
3. Eventuelle Fehler in den mitgeteilten oder übermittelten Zahlungsdaten müssen dem Unternehmer vom Verbraucher unverzüglich mitgeteilt werden.
4. In allgemeinen Bedingungen darf beim Verkauf von Produkten an Verbraucher niemals eine Vorauszahlung von mehr als 50% bedingt werden. Vorauszahlungen von mehr als 50% dürfen aber wohl abgesprochen werden. Wenn eine Vorauszahlung abgesprochen wurde, kann der Verbraucher sich nicht auf die Ausführung der betroffenen Bestellung oder den Dienst berufen, bevor die abgesprochene Vorauszahlung erfolgt ist.

Artikel 8 – Widerrufsrecht bei Lieferung von Produkten
1. Der Verbraucher hat beim Kauf von Produkten mindestens vierzehn Tage ab dem Empfangsdatum des Produkts Zeit, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen.
2. Dalls der Verbraucher das Widerrufsrecht nutzen möchte, darf dieser das Produkt nur in dem Maße auspacken oder benutzen, insofern dies notwendig ist, um beurteilen zu können, ob der Verbraucher das Produkt behalten möchte oder nicht. Während dieser Frist wird der Verbraucher sorgfältig mit dem Produkt und der Verpackung umgehen. Der Verbraucher wird das Produkt ungeöffnet mit jedem gelieferten Zubehör im originalen Zustand an den Unternehmer zurücksenden, gemäß den vom Unternehmer angegeben vernünftigen und deutlichen Anweisungen.
3. Das Siegel einer Flasche darf nicht gebrochen sein.

Artikel 9 – Widerrufsrecht bei Lieferung von Dienstleistungen
1. Der Verbraucher hat bei der Lieferung von Dienstleistungen mindestens vierzehn Tage lang ab dem Datum des Vertragsschlusses die Möglichkeit, den Vertrag ohne Angabe von Gründen zu kündigen.
2. Der Konsument wird die vom Unternehmer beim Angebot und/oder spätestens bei der Lieferung mitgeteilten vernünftigen und deutlichen Anweisungen zur Nutzung seines Widerrufsrechts befolgen.

Artikel 10 – Kosten im Falle eines Widerrufs
1. Wenn der Konsument sein Widerrufsrecht nutzt, trägt dieser höchstens die Kosten der Rücksendung.
2. Falls der Verbraucher einen Betrag bezahlt hat, wird der Unternehmer diesen Betrag so schnell wie möglich, jedoch innerhalb von 30 Tagen nach der Rücksendung oder dem Widerruf, zurückzahlen.

Artikel 11 – Ausschluss des Widerrufsrechts
1. Das Widerrufsrecht kann nur vom Unternehmer ausgeschlossen werden, falls der Unternehmer dies deutlich im Angebot und rechtzeitig vor Vertragsschluss mitgeteilt hat.
2. Der Ausschluss des Widerrufsrechts ist nur für Produkte möglich:
a) die schnell verderben oder ablaufen können;
b) die auf Grund ihrer Art nicht zurückgeschickt werden können;
c) für Audio- und Videoaufnahmen und Computersoftware, wovon der Verbraucher das Siegel gebrochen hat.
d) für lose Zeitungen und Zeitschriften;
e) die vom Unternehmer gemäß Spezifikationen des Verbrauchers angefertigt wurden;
f) deren Preis an Schwankungen auf dem Finanzmarkt verbunden ist, auf die der Unternehmer keinen Einfluss hat;
g) die deutlich persönlicher Art sind;
3. Ausschluss des Widerrufs bei Dienstleistungen ist möglich;
a) bei Wetten und Lotterien;
b) bei Dienstleistungen, deren Lieferung mit ausdrücklicher Zustimmung des Verbrauchers begonnen wurden, bevor die Bedenkzeit verstrichen ist;
c) betroffener Transport, Restaurantbetrieb, Unterkunft oder Freizeitaktivitäten, die zu einem bestimmten Datum oder während eines bestimmten Zeitraums zu verrichten sind.

Artikel 12 – Dauertransaktion
1. Bei einem Vertrag auf unbestimmte Zeit kann der Verbraucher immer unter Beachtung einer dazu vereinbarten Kündigungsfrist von höchstens einem Monat kündigen.
2. Die maximale Laufzeit bei einem Vertrag, der für bestimmte Zeit geschlossen wurde, beträgt zwei Jahre. Falls vereinbart wurde, dass der Fernabsatzvertrag bei Stillschweigen des Verbrauchers verlängert wird, wird der Vertrag fortgesetzt als einen Vertrag für unbestimmte Zeit und die Kündigungsfrist wird nach Fortsetzung des Vertrages maximal einen Monat betragen.

Artikel 13 – Lieferung und Ausführung
1. Beim Empfang und bei der Ausführung von Bestellungen von Produkten, als auch bei der Beurteilung von Anfragen zur Verleihung von Dienstleistungen wird der Unternehmer die größtmögliche Sorgfältigkeit beachten.
2. Der Unternehmer erkennt elektronische Kommunikation an und wird die Gültigkeit oder den juristischen Effekt davon nicht auf Grund der einzigen Tatsache entsagen, dass die Kommunikation elektronisch ist.
3. Falls die Lieferung eines bestellen Produkts bleibend unmöglich zu sein scheint, wird sich der Unternehmer bemühen, einen vergleichbaren Ersatzartikel zur Verfügung zu stellen. Spätestens bei der Lieferung wird auf deutliche und verständliche Weise mitgeteilt, dass ein Ersatzartikel geliefert wird. Bei Ersatzartikeln kann das Widerrufsrecht nicht ausgeschlossen werden und de Verbraucher steht es frei, den Vertrag zu kündigen, wobei die Kosten einer eventuellen Rücksendung auf Kosten des Unternehmers sind.
4. Falls nicht ausdrücklich etwas Anderes abgesprochen wurde, ruht das Risiko von Verlust und/oder Beschädigung von Produkten bis zum Moment der Lieferung an den Verbraucher beim Unternehmer.
5. Die Adresse, die der Verbraucher dem Unternehmer mitgeteilt hat, gilt als Lieferadresse.
6. Der Unternehmer wird akzeptierte Bestellungen mit passender Schnelligkeit, jedoch innerhalb von 30 Tagen ausführen, es sei denn es wurde eine längere Lieferfrist vereinbart, unter Beachtung der Bestimmungen in Artikel 5. Falls bei der Lieferung eine Verzögerung auftritt, erhält der Verbraucher darüber spätestens einen Monat, nachdem er die Bestellung aufgegeben hat, eine Mitteilung. In einem solchen Fall hat ein Verbraucher das Recht, den Vertrag ohne Kosten zu kündigen und ein Recht auf eventuellen Schadensersatz.
7. Im Fall einer Kündigung auf Grund des vorigen Absatzes wird der Unternehmer den Betrag, den der Verbraucher bezahlt hat, so schnell wie möglich, jedoch innerhalb von 30 Tagen nach der Kündigung, zurückzahlen.

Artikel 14 – Garanti
Ein vom Unternehmer, Hersteller oder Importeur als Garantie angebotene Regelung kann die Rechte und Forderungen, die der Verbraucher bezüglich eines Mangels in der Pflichterfüllung des Unternehmers gegenüber dem Unternehmer hat, auf Grund des Gesetzes und/oder des Fernabsatzvertrages nicht einschränken oder umgehen.

Artikel 15 – Konformität
Der Unternehmer haftet dafür, dass die Produkte und/oder Dienstleistungen dem Vertrag, den im Angebot vermerkten Spezifikationen, den vernünftigen Anforderungen an die Brauchbarkeit und/oder Tauglichkeit und den zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses bestehenden gesetzlichen Bestimmungen und/oder Staatsvorschriften entsprechen.

Artikel 16 – Beschwerderegelung
1. Der Unternehmer verfügt über eine ausreichend bekanntgemachte Beschwerderegelung und behandelt Beschwerden gemäß dieser Beschwerderegelung.
2. Beschwerden über die Ausführung eines Vertrages müssen innerhalb einer angemessenen Zeit, nachdem der Verbraucher die Mängel festgestellt hat, komplett und deutlich umschrieben beim Unternehmer eingereicht werden.
3. Der Unternehmer wird eingereichte Beschwerden so schnell wie möglich, aber auf jeden Fall innerhalb von 14 Tagen ab Empfangsdatum behandeln und beantworten. Wenn eine Beschwerde eine vorhersehbar längere Bearbeitungszeit benötigt, wird vom Unternehmer innerhalb der Frist von 14 tagen eine Antwort mit Empfangsbestätigung und einer Schätzung, wann der Konsument mit einer ausführlicheren Antwort rechnen kann, übermittelt.
4. Eine Beschwerde über ein Produkt, eine Dienstleistung oder den Service des Unternehmers kann über [email protected] eingereicht werden.

Artikel 17 – Ergänzende oder abweichende Bestimmungen
Ergänzende oder von diesen allgemeinen Bedingungen abweichende Bestimmungen dürfen nicht zum Nachteil des Verbrauchers sein und müssen schriftlich festgelegt werden oder auf solche Weise, dass diese für den Verbraucher auf zugängliche Weise auf einem nachhaltigen Datenträger gespeichert werden können.

Artikel 18 – Änderung der allgemeinen Bedingungen Stiftung Webshop Gütesiegel
Änderungen dieser Bedingungen treten erst in Kraft, nachdem diese auf korrekte Weise veröffentlicht wurden. Bei Änderungen während der Laufzeit eines Angebots hat die für den Verbraucher beste Bestimmung Vorrang.

Artikel 19 – Gültiges Recht
Für einen Vertrag zwischen dem Unternehmer und dem Verbraucher, auf den sich diese allgemeinen Bedingungen beziehen, gilt ausschließlich niederländisches Recht.